Pressemitteilung

Keine groben Verstöße gegen Corona-Maßnahmen auf Baustellen in Hessen

Keine groben Verstöße gegen Corona-Maßnahmen auf Baustellen in Hessen

Branche nicht unter Generalverdacht stellen

Frankfurt, 07. August 2020. „Die Bauunternehmen in Hessen haben von Beginn der Corona-Pandemie an verantwortungsbewusst gehandelt und die Gesundheit ihrer Beschäftigten an die erste Stelle gestellt. Das Selbstverständnis der größtenteils inhabergeführten Familienunternehmen des Baugewerbes bedingt, dass sich diese mit aller Kraft der weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenstellen und für die Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen eintreten“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Rainer von Borstel heute in Frankfurt.

Nach Angaben der der Berufsgenossenschaft BG BAU, die für die Überprüfung der Einhaltung von Arbeitsschutzstandards zuständig ist, können bei knapp 90 Prozent der Betriebe keine Mängel festgestellt werden. Im Vergleich zur Situation zu Beginn des Coronakrise habe sich die Situation deutlich verbessert.

„Der Ausbruch von Corona-Fällen auf der Baustelle in Frankfurt ist sehr bedauerlich. Allerdings ist bei einem insgesamt steigenden Infektionsgeschehen leider nicht ausgeschlossen, dass auch auf Baustellen Einzelfälle auftreten. Die Zahlen zeigen allerdings auch, dass die Treiber des Infektionsgeschehens viel eher im privaten Bereich, beispielsweise bei Urlaubsrückkehrern aus Risikogebieten, zu verorten sind“, führt von Borstel weiter aus.

Die Sozialpartner der Bauwirtschaft haben mit der Berufsgenossenschaft noch Mitte Mai bundesweit für die Einhaltung der erforderlichen Arbeitsschutzstandards geworben.

Von Borstel erklärt abschließend: „Die Eindämmung der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder Einzelne hat seinen Beitrag zu leisten - durch die Einhaltung der Abstandsregeln sowie das Anlegen eines Mund-Nasen-Schutzes, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die hessischen Bauunternehmen stellen sich gemeinsam mit ihren Beschäftigten dieser Herausforderung“