Steuerliche Erleichterungen bei der Verlustverrechnung geplant

Die Koalition fasste am 22. April 2020 den Beschluss, dass absehbare Verluste für dieses Jahr mit Steuer-Vorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen. Ein Gesetzentwurf hierzu liegt noch nicht vor.

Geplant sind diese steuerliche Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen zur Sicherung der Liquidität. Absehbare Verluste für dieses Jahr sollen mit Steuer-Vorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen.

Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" soll das für maximal 15 Prozent des Gewinns aus 2019 gelten. Außerdem soll maximal 1. Mio. (bei Verheirateten maximal 2 Mio. Euro) ausgeglichen werden können. Ausgenommen ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Gewerbesteuer, um die Kommunen zu schonen.

Über den weiteren Fortgang werden wir Sie an dieser Stelle informieren.