Koalition beschließt Erhöhung des Verlustrücktrags

Die Große Koalition hat sich darauf verständigt, die Folgen der Corona-Pandemie durch Steuererleichterungen für Unternehmen abzufedern. Beim Koalitionsausschuss einigten sich die Regierungsparteien am 3. Februar 2021 darauf, dass Unternehmen durch einen erweiterten Verlustrücktrag die coronabedingten Einbußen in der Steuererklärung umfangreicher als bisher mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnen können, was kurzfristig Liquidität schafft.

Vorgesehen ist, den Verlustrücktrag zu verdoppeln. Der steuerliche Verlustrücktrag wird für 2020 und 2021 ausgeweitet auf maximal zehn Millionen Euro und 20 Millionen bei Zusammenveranlagung. Wir werden über das weitere Gesetzgebungsverfahren berichten.

Für Rückfragen steht Ihnen Rechtsanwalt Andreas Lieberknecht zur Verfügung.