Fördermittel für Beratung von KMU

Das BMWi erweitert sein BAFA-Förderprogramm "unternehmerisches Know-how" um die betriebswirtschaftliche Beratung von KMU in der Corona-Krise.

Ab sofort fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) auch Beratungsleistungen zu betriebswirtschaftlichen Fragen für kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind. Dafür weitet das Ministerium die BAFA-Förderung aus. Die verbesserten Förderbedingungen sollen befristet bis Ende 2020 gelten. Anträge können ab sofort gestellt werden unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

Mit den veränderten Förderbedingungen will das Ministerium KMU bei Umsatzrückgängen in der Corona-Krise unterstützen. Die Beratung soll die Betriebe in die Lage versetzen, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

Gefördert werden Honorare von Unternehmensberatern, die etwa bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, bei der Digitalisierung oder bei Liquiditätsfragen das Unternehmen beraten. Dabei zählen zu den förderfähigen Beratungskosten neben Honorar auch Auslagen und Reisekosten (nicht aber die Umsatzsteuer). Auf diese Weise sollen KMUs Beratungsleistungen bis zu 4.000 Euro (ohne Eigenanteil) in Anspruch nehmen können.

Beantragt wird die Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Beratungskosten werden direkt an das Beratungsunternehmen ausbezahlt. Weitere Informationen unter: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Merkblatt BAFA-Förderung Corona 2020Merkblatt-BAFA-Förderung-Corona-2020.pdf(119 Downloads)