Wir über uns



Langjährige Kompetenz wird mit Zukunftsvisionen verbunden


Zuerst ein Blick auf unsere Geschichte, auf die wir stolz sind:

Aus rein handwerklichen Anfängen hat sich die Bauwirtschaft zu ihrer heutigen Betriebsstruktur und Arbeitstechnik entwickelt. Im Handwerk bildeten sich schon ab dem 8. Jahrhundert Organisationen heraus, die sich bis in die Neuzeit in der Form der Zünfte und Innungen erhielten.

Als Arbeitgebervertretung haben jedoch diese Formen im Baugewerbe zunehmend an Bedeutung verloren. Parallel gehörten die Arbeitgebergewerkschaften zu den ersten und aktivsten Gruppen und es entwickelten sich sehr schnell schlagkräftige Organisationen heraus. Damit stellten sie den Bauunternehmer in seinem sozialen Verhältnis zu seinen Mitarbeitern vor neue Herausforderungen.

Den Anstoß zur Bildung moderner Arbeitgeberorganisationen im hessischen Baugewerbe bildete dann ein fünfwöchiger Maurerstreik im Sommer 1898 in Frankfurt am Main, dem die Innung und die ihr angeschlossenen Betriebe hilflos gegenüberstand und in dem sie gegeneinander ausgespielt wurden.

Eine Reaktion musste erfolgen. In Frankfurt am Main wurde am 6. März 1899 ein Verband baugewerblicher Unternehmer mit zunächst 84 Mitgliedern ins Leben gerufen. Kurz nach seiner Gründung kam es zum Arbeitskampf in Frankfurt am Main, in dessen Verlauf durch Verbandbeschluss vom 1.11.1899 über 1.000 organisierte Maurer entlassen wurden, die namentlich in einer Liste erfasst waren. Sehr schnell erkannten aber die Arbeitgeberorganisationen, dass sie mit ihrer rein örtlichen Ausrichtung den über ganze Wirtschaftsgebiete organisierten Arbeitnehmern nicht gewachsen waren. Daher kam es schon im Sommer 1899 zu der Gründung des „Mitteldeutschen Arbeitgeberverband des Baugewerbes“ mit Sitz in Frankfurt. Dies war der erste überörtliche Bezirksverband im Deutschen Baugewerbe.

Er bestand bis in das Jahr 1934. Der Mitteldeutsche Arbeitgeberverband und die Ortsverbände der baugewerblichen Unternehmer wurden infolge der politischen Verhältnisse liquidiert und ihre fachlichen und wirtschaftlichen Aufgaben übernahm der Reichsinnungsver-band.

Seit seiner Neugründung im Jahr 1949 vertritt der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen (VbU) als freiwilliger Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen seiner Mitglieder in allen wirtschaftlichen, sozialpolitischen und fachtechnischen Angelegenheiten. Zudem engagiert er sich auf dem Gebiet der Berufsaus- und weiterbildung. Damit wird ein Nebeneinander von Arbeitgeber-, Wirtschafts- und Fachverband vermieden. Durch die damals ungewöhnliche und ungebräuchliche Bezeichnung als Unternehmerverband sollte gleichzeitig an alte Traditionen angeknüpft werden. Die Bezeichnung in der damals noch nicht entschiedenen Auseinandersetzung um die zukünftige Wirtschaftsordnung war zugleich auch eine deutliche Absage an planwirtschaftliche und dirigistische Vorstellungen und ein klares und eindeutiges Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft und dem in diesem Wirtschaftssystem funktional verankerten freien Unternehmertum.

Von Beginn an sah der Verband seine Aufgabe als neue Berufsorganisation des hessischen Baugewerbes in der Betreuung seiner Mitgliedsbetriebe in sozialpolitischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und fachlicher Hinsicht und gleichzeitig aber auch über die beruflichen Belange hinaus in einem Engagement für die allgemeinen staats- und wirtschaftspolitischen Überzeugungen seiner Mitglieder. Schon in dieser Gründungsphase setzte sich der Verband in seinem politischen Engagement für die Erhaltung und den weiteren Ausbau der unter so schweren Opfern gewonnenen demokratischen Staats- und Wirtschaftsordnung ein. Dieses hohe Ziel von damals gilt auch heute unverändert fort!

Und die Zukunft:

Die sich ständig verändernden Anforderungen, ein immer komplexer werdendes Umfeld und eine fast nicht mehr überschaubare Informationsflut wirken auf den einzelnen Unternehmer ein und halten ihn von seinen wesentlichen Aufgaben seiner beruflichen Tätigkeit ab. Zugleich steigt aber auch die Erwartungshaltung. Die politischen Interessenvertreter, öffentliche Organisationen und Behörden begrüßen eine starke und kompetente Interessenvertretung der Unternehmen. Diese Aufgaben können von den Unternehmen selbst nicht wahrge-nommen werden. Daher werden die Verbände gebraucht!


Dafür stehen wir heute:


Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder nach außen in der Öffentlichkeit.
Auf Landes- und Kommunalebene setzen wir uns gemeinsam mit den Bezirksstellen und Innungen für sachgerechte Rahmenbedingungen für das Bauen ein und befürworten eine bedarfsgerechte Investitionspolitik. Das ist für unser Land wichtig und bildet die Grundla-ge für unseren Wohlstand. Daran wirken wir mit.
Wir bringen uns durch Kompetenz und Sachverstand in die öffentliche Diskussion ein.

Als Fachverband der Bauwirtschaft gestalten wir die Zukunft.


Zugleich sind wir Dienstleister:


Wir sind für unsere Mitglieder da und „bauen“ damit Vertrauen auf.
Wir stehen den Mitgliedern heute und morgen als Arbeitgeber-, Wirtschafts- und Fach-verband in technischen Fragen zur Verfügung.
Wir entwickeln Dienstleistungen nach den Wünschen und  Bedürfnissen unserer Mitglieder.
Für unsere Mitglieder muss sich eine Mitgliedschaft rechnen. Daran lassen wir uns jederzeit messen.

Unsere Leistungen überzeugen! Wir kommen auf Sie zu, wenn Sie es wünschen!

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